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Taping für Heilpraktiker - Zusammenfassung und Aussichten

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Taping für Heilpraktiker

Zusammenfassung und Aussichten

Das Segment-Taping wird zu den segmentalen vegetativ-reflektorischen Behandlungsansätzen gezählt und kann ohne Weiteres mit anderen elastischen Tapes und auch Gittertapes kombiniert werden. Im Vergleich zum Dermatom-Taping wirkt das Segment-Taping auf den gesamten Segmentverlauf und die jeweilige Reflexzone. Das Dermatom-Tape hingegen zeigt eine lokal definierte Wirkung auf das Dermatom bzw. die Head-Zone. Um den Einsatz der einzelnen Tapes individuell abzuwägen, bedarf es einer gründlichen Anamnese, Inspektion und Palpation.

Fallbeispiel

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Magenbeschwerden

Eine Patientin kommt in die Praxis und klagt über häufige Druckgefühle im Magenbereich. Medizinische Untersuchungen haben keinerlei Befunde erbracht. Bei der Inspektion und Palpation fällt auf, dass die Head-Zone sensibel auf Berührung reagiert und leicht gerötet erscheint. Auch im segmentalen Bereich von Th5 bis Th9 liegen bei der Patientin Verquellungen des Gewebes vor. Zudem schildert sie Nacken- und HWS-Beschwerden. Sie meint, dies komme sicherlich von der vielen Arbeit im Büro.

An diesem Beispiel wird deutlich, dass die Magenzone sowohl auf segmentaler Ebene wie auch direkt im Dermatom bzw. in der Head-Zone des Magens (Th8) vegetativ-reflektorische Symptome zeigt. In diesem Fall entschließt sich der Behandler für die Kombination aus einem Organ-, Segment- und Zang-Fu-Tape, um die Ganzheitlichkeit der Behandlung zu unterstreichen.

Zu Beginn wird ein sedierendes Magen-Organ-Tape appliziert, dann folgt die Anlage eines sedierenden Magen-Segment-Tapes, das von der Reflexzone zum entsprechenden Segment appliziert wird. Mithilfe des Zang-Fu-Tapings können entsprechende Akupunkturpunkte in die Behandlung einbezogen werden. In diesem Fall werden auf Ma36 und Mi3 Goldkügelchen und darüber ein Gittertape geklebt, um die Mitte (Funktionskreis Milz und Magen) zu stärken.