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Grundlagen der Biochemie nach Dr. Schüßler - Wo im Körper kommt Silicea vor und was bewirkt der Mineralstoff?

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Grundlagen der Biochemie nach Dr. Schüßler

Wo im Körper kommt Silicea vor und was bewirkt der Mineralstoff?

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Silicea unter dem Mikroskop betrachtet.
Silicea unter dem Mikroskop betrachtet.

 

Silicea, Siliziumdioxid, SiO2 ist auch bekannt als Kieselsäure oder Kieselerde.

Merke

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Silicea

  • fördert als Bindemittel den organischen Aufbau sämtlicher Bindegewebe
  • ist am Aufbau der Knorpelsubstanz beteiligt
  • erhält die Elastizität harter Gewebe wie Knochen, Zähne, Nägel
  • steigert Widerstandskraft aller Gewebe, vor allem aber der Haut
  • kräftigt alle Hautanhangsgebilde wie Haare und Nägel
  • hilft beim Abbau akuter und chronischer Eiterungsprozesse

Silicea ist der wichtigste Baustein für die Zellen des Bindegewebes. Der Mineralstoff vernetzt die Strukturelemente des Bindegewebes und ist damit für dessen elastische Struktur unersetzlich. Es unterstützt als Spurenelement das Knochenwachstum in allen Bereichen, in denen Elastizität von Bedeutung ist. Dies gilt beispielsweise für die Knochenbälkchen der großen Gelenke.

Silicea ist in allen Zellen und Bindegeweben enthalten, besonders auch in den aufbauenden Strukturen wie Knochen, Zähnen und auch den Haaren und Nägeln. Auch in den elastischen Häuten wie beispielsweise den Muskelhäuten ist es enthalten. Es fördert die Festigkeit der Gewebe, sodass deren Widerstandskraft steigt. Außerdem bringt der Mineralstoff ausreichende Fülle sowie Feuchtigkeit in die Gewebe und hat eine straffende Wirkung auf das Bindegewebe.

Der Mineralstoff wirkt Übersäuerung entgegen, indem er Säure bindet. Er kann somit dazu beitragen, die Säurebelastung im Körper zu minimieren. Silicea ist zudem in der Lage, Harnsäurekristalle und auch gichtige Ablagerungen aufzulösen, indem es eine lösliche Verbindung mit der Harnsäure eingeht. Dies kann so in die Lymphgefäße gelangen und in der Lymphflüssigkeit weiter gelöst werden.

Eiter, der sich bei Entzündungen im Bindegewebe oder in der Haut bildet, wird im Körper über die Lymphgefäße resorbiert. Silicea aktiviert den Lymphfluss, sodass Eiter rasch aus dem Gewebe abtransportiert werden kann. Im günstigsten Fall verhindert der Mineralstoff dadurch auch die Eiterbildung.

Bindegewebe und Haut: Silicea wirkt am Aufbau aller Bindegewebsbestandteile mit, also der Bindegewebszellen sowie der Interzellularsubstanz, die sämtliche Gewebe ausfüllt.

Sehnen und Knorpel: Silicea baut als Mineralstoff den Knorpel sowie Sehnen mit auf. Ohne ihn haben diese Strukturen keine Elastizität.

Zähne: Sie bestehen aus verschiedenen Schichten, die fest miteinander verbunden sein müssen. Dies gilt vor allem für das Zahnbein, also den Kern des Zahnes, die die Schnittstelle zwischen der Nerven- und Blutversorgung und dem Zahnschmelz ist und daher keine massive Festigkeit, sondern eher eine Struktur wie ein Knochen hat. Der Mineralstoff sorgt für eine entsprechende Festigkeit bei gleichzeitiger Elastizität.

Haare und Nägel: Silicea kräftigt die Struktur der Hautanhangsorgane, sorgt für deren Elastizität und die Versorgung mit Nährstoffen. Dadurch sind die Haare voll und glänzend, die Nägel stabil.

Nervensystem: Das Leitgewebe von Gefäßen und Nerven aller Organe wird durch Silicea aufgebaut. Silicea stärkt die Widerstandskraft und Leistungsfähigkeit der Nerven. Der Mineralstoff schützt sie vor Überempfindlichkeit, indem er die Impulse an den Synapsen dämpft.

Behandlungsempfehlung

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Sonderindikation Eiterungen

Silicea ist der bedeutendste Mineralstoff bei akuten und chronischen Eiterungen aller Art. Eiterungsprozesse werden durch den Mineralstoff zur Reifung, zum Abbau oder zur Absonderung gebracht.

Eiterungsprozesse im Körper, die sich auch über die Haut äußern, können mit dem Mineralstoff behandelt werden. Der Mineralstoff fördert Reifung und Resorption der Eiterungen und bringt die Entzündung schneller zum Abklingen. Bläschen mit eitrigem Inhalt, Pickel, ausgeprägte Akne, Eiterpusteln und Talggeschwulste können mit Silicea behandelt werden, ebenso eine Neigung zu Panaritium oder Abszessen, Furunkeln, Karbunkeln.

 

Video: Wo im Körper kommt Silicea vor und was bewirkt der Mineralstoff?