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Taping für Heilpraktiker - Anlegen des Tapes

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Taping für Heilpraktiker

Anlegen des Tapes

Beim Anlegen des Tapes ist darauf zu achten, dass die Haut fett- und schweißfrei ist. Die Haut kann mit einem feuchten Zellstoff abgerieben und im Anschluss trocken getupft werden. Reinigungsmittel werden in der Regel nicht benötigt. Bei der Verwendung von Druckapplikationen, v. a. von Dauernadeln, ist es wichtig, die Haut zuvor an dieser Stelle zu desinfizieren.

Um eine längere Tragedauer zu gewährleisten, können störende Haare auf der Haut mit einem Trockenrasierer entfernt werden. Die vorherige Nassrasur ist zu vermeiden, da es durch die anschließende Tapeapplikation zu Hautreizungen kommen kann. Falls dennoch auf die Nassrasur zurückgegriffen wird, sollten zwischen der Rasur und der Applikation 1–2 Tage liegen.

Wurde das Tape appliziert, wird dieses durch „Reiben“ auf der Haut aktiviert. Durch die Wärme wird der Kleber geschmeidig. Das Tape hält somit länger. Vor allem bei Lymphtapes ist es sinnvoll, das Tape zur „Basis“ hin auszustreichen. Dabei wird gleichzeitig der Lymphfluss in die gewünschte Richtung aktiviert.

Behandlungsempfehlung

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Die vorherige Verwendung von Hautölen, Cremes oder öligen Duschbädern verringert die Tragedauer der Tapes.

Zusätzlich sollte auf folgende Punkte geachtet werden:

  • Die Anlage des Tapes erfolgt gemäß der vorliegenden Indikation.
  • Das Tape sollte keine störenden Falten aufweisen oder Druckstellen verursachen.
  • Die Tragedauer bei Erwachsenen kann erfahrungsgemäß bis zu 7 Tage betragen.
  • Die Tragedauer bei Kindern ist grundsätzlich kürzer und beträgt erfahrungsgemäß bis zu 3 bzw. 4 Tage.
  • Das Tape wird immer vor der Applikation zugeschnitten, niemals am Patienten. Selbst wenn das Tape zu lang sein sollte, wird es nicht auf der Haut gekürzt.
  • Nach dem Duschen sollte das Tape nur trocken getupft, jedoch nicht trocken geföhnt werden.