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Grundlagen der Biochemie nach Dr. Schüßler - Wer neigt zu einem Mangel an Kalium phosphoricum?

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Grundlagen der Biochemie nach Dr. Schüßler

Wer neigt zu einem Mangel an Kalium phosphoricum?

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Menschen, die sich geistig stark anstrengen

Menschen, die stark geistig gefordert sind, verbrauchen sehr viel Kalium phosphoricum, sodass sie häufig von einem Mangel betroffen sind. Dies gilt genauso für Computerarbeit, wie für Lernprozesse, beispielsweise bei Jugendlichen in der Abiturphase. Gerade wenn die Anforderung sich über einen längeren Zeitraum erstreckt, macht sich ein Mangel an Kalium phosphoricum schnell bemerkbar.

Behandlungsempfehlung

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in der Abiturphase von Kindern

Morgens und mittags je 2 Tabletten vom Schüßler-Salz Nr. 5 einnehmen und am Abend durch eine „Heiße 7“ ergänzen, die die Entspannung erleichtert. Diese Kombination kann während der gesamten Zeit eingesetzt werden, also auch mehrere Monate lang.

Ergänzende Salze: Sehr schlanke oder untergewichtige Jugendliche oder junge Menschen sollten zusätzlich während der ganzen Zeit 3-mal täglich 2 Tabletten vom Schüßler-Salz Nr. 2 einnehmen. Die Dosierung des Schüßler-Salzes Nr. 5 dann von 2-mal 2 Tabletten auf 1-mal 2 Tabletten am Morgen reduzieren.

Alte Menschen

Ein Mangel an Kalium phosphoricum im Alter ist auf verlangsamte Stoffwechselprozesse zurückzuführen. Der Körper kann dann den Mineralstoff nicht mehr ausreichend aus der Nahrung aufnehmen. Dies führt nicht nur zu körperlicher Lethargie, sondern wirkt sich auch auf den Gehirnstoffwechsel aus. Verlangsamtes Denken oder sogar Prozesse wie Alzheimer oder Demenz können mit einem Mangel an Kalium phosphoricum in Verbindung stehen.

Behandlungsempfehlung

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zur Prophylaxe bei alten Menschen

4-6 Wochen lang morgens und mittags je 2 Tabletten vom Schüßler-Salz Nr. 5 einnehmen. Die Kur mindestens 2-mal im Jahr durchführen.

Menschen, die unter Sonnenmangel leiden

Im Winter wird auf Grund des Mangels an Sonnenlicht viel Kalium phosphoricum verbraucht, denn die fehlende Sonnenwärme führt zu einem verlangsamten Stoffwechsel. Kalium phosphoricum hat eine ähnlich anregende Wirkung auf den Körper-, aber auch den Gehirnstoffwechsel wie das Sonnenlicht und ist deshalb vor allem im Winter ein wichtiger Mineralstoff. Ein Mangel führt zum „Winterblues“ und sogar zu depressiven Episoden.

Behandlungsempfehlung

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bei Winterdepression

Bei Menschen, die zu Winterdepressionen neigen, das Schüßler-Salz Nr. 5 einsetzen, sobald die dunkle Jahreszeit beginnt, also etwa ab November. Über den Winter täglich 2-mal 2 Tabletten einnehmen, wobei die Einnahme vor 16 Uhr erfolgen sollte. Sobald der Frühling in Sicht ist, kann das Mittel wieder abgesetzt werden.

Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche verbrauchen bei geistiger Herausforderung viel Kalium phosphoricum. Ist der Mineralstoff nicht ausreichend vorhanden, sind sie erschöpft, es kommt häufig zu Unruhe, wie sie beim Aufmerksamkeits-Defizit oder Hyperaktivitätssyndrom beobachtet wird. Kommen Kinder abends nicht mehr zur Ruhe und wollen nicht schlafen, ist das ein Zeichen, dass der Mangel besonders stark ausgeprägt ist.

Behandlungsempfehlung

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bei unruhigen Kindern oder Kindern mit AD(H)S

Jeweils morgens und mittags 2 Tabletten vom Schüßler-Salz Nr. 5 einnehmen. Bei stark ausgeprägten Symptomen und wenn die Symptomatik schon lange besteht, auch abends gegen 18 Uhr noch einmal 2 Tabletten einnehmen. Allerdings ist die Reaktion darauf sorgfältig zu beobachten: Regt die Einnahme am Abend das Kind zusätzlich an, die Abendgabe einstellen.

Ergänzende Salze: Wenn es dem Kind schwerfällt abends zur Ruhe zu kommen, zusätzlich eine „Heiße 7“ anwenden. Bei dünnen oder zierlichen Kindern zum Aufbau von Körpersubstanz unbedingt das Schüßler-Salz Nr. 2 mit 3-mal täglich 2 Tabletten ergänzen.

Fallbeispiel

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Schulprobleme wegen ADHS

Krankengeschichte: Ein 9-Jähriger kommt mit seiner Mutter in die Praxis. Sie erzählt, es gäbe keinen Lehrer, der sich nicht über die Unruhe des Kindes beklagt. Er habe extreme Schwierigkeiten sich zu konzentrieren und „bei der Sache zu bleiben“, sei leicht abzulenken, was auch bei den Hausaufgaben immer wieder zu Schwierigkeiten führt: Ein Erwachsener müsse mit dem Jungen im geschlossenen Kinderzimmer ohne Geräuscheinfluss sitzen, damit er überhaupt lernen könne. Die Mutter wünscht sich zudem, dass der Junge abends um 20 Uhr ins Bett geht, wo er dann noch eine Weile lesen darf. In der Regel ist das Kind aber bis 22 Uhr in der Wohnung aktiv, nicht selten schlafen die Eltern vor Erschöpfung zuerst ein. Die Mutter kann nicht genau sagen, wann das Kind eigentlich schläft.

In der Anamnese finden sich keine Hinweise auf Geburtstraumata. Die Kindheit verlief ansonsten bisher ohne Auffälligkeiten, alle Kinderkrankheiten sind komplikationslos überstanden. Die Symptome sind erstmals im Laufe des ersten Schuljahres aufgetreten und nehmen seither zu.

Verordnung: 6 Wochen 2-mal täglich 1 Tablette vom Schüßler-Salz Nr. 5 einnehmen sowie morgens und abends eine „Heiße 7“ anwenden.

6 Wochen später: Mit Hilfe der Mutter schafft es der Junge, gegen 21 Uhr ins Bett zu gehen. Er ist weniger gereizt, leistungsfähiger und zuhause insgesamt bereits ruhiger. Von Seiten der Lehrer gibt es noch keine positiven Rückmeldungen. Ich bitte die Mutter zu klären, ob es eine Rollenfixierung und Rahmenbedingungen in der Klasse gibt, die eine Veränderung verhindern.

Weitere Verordnung: Keine, Einnahme weiter wie bisher.

8 Wochen später: Die Mutter hat in Erfahrung gebracht, dass der Sohn direkt am Fenster sitzt und die Kinder aufgrund der großen Anzahl Schüler in den Klassen zu unterschiedlichen Zeiten auf dem Schulhof Pause machen. Sie hat darum gebeten, ihren Sohn umzusetzen, sodass der Blick auf den Schulhof erschwert und er dadurch weniger abgelenkt ist. Der Junge geht nun um 20:30 Uhr ins Bett. Um 21 Uhr muss er das Licht löschen, woran er sich auch hält.

Weitere Verordnung: Reduzierung der „Heißen 7“ auf 1-mal täglich, Nr. 5 weiter wie bisher.

Nach 3 Monaten: Die Lehrer bemerken deutliche Veränderungen und sind soweit zufrieden. Der Junge ist immer noch sehr aktiv, es scheint ein Wesenszug von ihm zu sein, aber er stört nicht mehr und kann sich mit Unterstützung leicht konzentrieren. Die Schüßler-Salze Nr. 5 und Nr. 7 sollen noch 3 Monate weitergegeben werden, dann pausieren und beobachten, was passiert.

Menschen mit Übergewicht

Übergewicht hat vielfältige Ursachen. Möglicherweise besteht nicht unbedingt ein Mangel an Kalium phosphoricum, aber dessen Anwendung kann blockierte Stoffwechselprozesse in Gang bringen. Der Mineralstoff aktiviert zudem den Fettstoffwechsel.

Behandlungsempfehlung

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bei Übergewicht

Bei Übergewicht wird die Verbrennung von Fett im Körper durch Kalium phosphoricum angeregt. 6 Wochen lang morgens und mittags je 2 Tabletten vom Schüßler-Salz Nr. 5 von einnehmen.

Ergänzende Salze: Mindestens 12 Wochen lang morgens eine „Heiße 10“ und abends eine „Heiße 9“ anwenden sowie am Mittag eine „Heiße 8“. Nach 12 Wochen die „Heiße 8“ absetzten und weitere 12 Wochen lang die „Heiße 9“ und „Heißn 10“ anwenden. Bei starkem Bedürfnis nach Brot und Pasta können zusätzlich 6 Monate lang 3-mal täglich 2 Tabletten vom Schüßler-Salz Nr. 22 gegeben werden. Schüßler-Salz Nr. 5 aktiviert Stoffwechselprozesse dahingehend, dass auch die anderen Schüßler-Salze wieder leichter wirksam werden können.

Video: Wer neigt zu einem Mangel an Kalium phosphoricum?