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Grundlagen der Biochemie nach Dr. Schüßler - Wer neigt zu einem Mangel an Natrium chloratum?

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Grundlagen der Biochemie nach Dr. Schüßler

Wer neigt zu einem Mangel an Natrium chloratum?

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Bei starkem Verlangen nach salzigen oder stark gewürzten Speisen immer an einen Mangel an Natrium chloratum denken.

Frauen

Frauen neigen auf Grund des Östrogengehalts in ihrem Körper vermehrt zu Ödemen, da Östrogen die Eigenschaft hat, Wasser im Körper zu binden. Daher haben sie vor allem prämenstruell einen erhöhten Bedarf an Natrium chloratum. Es kommt dann meist zu starken Wassereinlagerungen, die sich in Gewichtszunahme zeigen. Bei jungen Frauen ist meist die Haut an den Beinen betroffen. Bei Frauen in den Wechseljahren zeigt sich die Trockenheit häufiger im Gesicht oder im Vaginalbereich. 

Behandlungsempfehlung

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zur Prophylaxe prämenstrueller Beschwerden

Natrium chloratum ist für Frauen mit prämenstruellen Beschwerden (stark schmerzende Brüste und Gewichtszunahme) ein wichtiger Mineralstoff. 5-7 Tage vor der Menstruation täglich morgens oder mittags eine „Heiße 8“ anwenden. Verstärken sich die Symptome kurz vor der Blutung, kann die „Heiße 8“ auch 2-mal am Tag getrunken werden.

Wichtig: Die letzte „Heiße 8“ immer vor 16 Uhr trinken. Die vermehrte Wasserausscheidung stört ansonsten den Nachtschlaf.

Ergänzende Salze: Treten Schmerzen und Krämpfe kurz vor oder mit Beginn der Blutung auf, wendet man statt der „Heißen 8“ die „Heiße 7“ 2 – 3-mal täglich für 1-2 Tage  an.

bei starker Schweißbildung

Mindestens 6 Wochen lang 1– bis 2-mal täglich eine „Heiße 8“ anwenden. Hat sich die Schweißbildung normalisiert, das Schüßler-Salz Nr. 8 dennoch für weitere 4 Wochen anwenden.

Ergänzende Salze: Bildet sich der Schweiß verstärkt im Kopf- und Nackenbereich, zusätzlich vom Schüßler-Salz Nr. 22 mindestens 12 Wochen lang 3-mal täglich 2 Tabletten einnehmen. Wenn die Schweißbildung unter den Achseln, an den Hände und Füßen besonders stark ist, zusätzlich 6 Monate lang mindestens 20 Tabletten vom Schüßler-Salz Nr. 11 über den Tag verteilt einnehmen.

 

Fallbeispiel

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Wechseljahresbeschwerden

Krankengeschichte: Eine 52-jährige Patientin klagt über starkes Schwitzen, Hitzewallungen und eine Gewichtszunahme von 10 kg, seit sie in den Wechseljahren ist. Ihre Menstruation kommt in unregelmäßigen Abständen. Das belastet sie sehr, da sie gelegentlich davon überrascht wird. Am stärksten belastet sie jedoch das Schwitzen. Auf Nachfrage gibt die Patientin an, dass sie Hitze nicht gut verträgt und im Sommer immer Wasser in den Beinen und auch in den Händen einlagert. Sie merkt es daran, dass ihr Ehering nicht mehr passt, sie diesen im Sommer nur selten tragen kann. Nachts muss sie etwa alle 2 Stunden zur Toilette, sie schläft unmittelbar danach aber wieder ein.

Verordnung: Einnahme von einer „Heißen 8“ am Morgen und am Mittag oder nachmittags. Zusätzlich das homöopathische Mittel Acidum phosphoricum in der Potenz D 12 mit 3-mal täglich 5 Globuli. Das Mittel kann die Schweißproduktion natürlich reduzieren.

4 Wochen später: Die Patientin schwitzt so gut wie nicht mehr, sie muss nachts nur noch 1-mal zur Toilette. Sie ist überrascht über die schnelle Wirkung des Schüßler-Salzes und des homöopathischen Mittels. Sie hat, obwohl sie an ihrer Ernährung nichts verändert hat, 3 Kilogramm abgenommen. Das ist ein Hinweis darauf, dass es sich bei der Gewichtszunahme zumindest um einen großen Teil Wassereinlagerungen gehandelt hat.

Weitere Verordnung: Keine weitere Einnahme von Acidum phosphoricum. Weitere Einnahme der „Heißen 8“ nur noch 1-mal täglich, im Bedarfsfall (bei Wassereinlagerungen) 2-mal täglich.

Telefonat 4 Wochen später: Die Patientin bekommt jetzt nur noch Schweißausbrüche, wenn sie sich anstrengt. Die „Heiße 8“ soll sie dennoch prophylaktisch weitere 4 Wochen einnehmen und regelmäßig Kuren von 6 Wochen damit durchführen, um gut über die Wechseljahre zu kommen.

Alte Menschen

Alte Menschen trinken meistens zu wenig, was nicht nur zu einem Flüssigkeitsmangel, sondern auch zu einem Mangel an Natrium chloratum führt. Er zeigt sich in extremer Trockenheit von Haut und Schleimhäuten, Verstopfung, aber auch einem hinfälligen Aussehen. Natrium chloratum zuzuführen ist nicht nur wichtig, um den Mineralstoffmangel zu beseitigen, sondern auch, um die Flüssigkeitsaufnahme zu erleichtern.

Behandlungsempfehlung

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bei Durstlosigkeit oder Austrocknung durch zu geringe Trinkmenge

6 Wochen lang im Laufe des Tages eine „Heiße 8“ anwenden. Ist die Durstlosigkeit Hauptsymptom, zu Beginn für die Zubereitung des „Heißen Getränks“ nur 80-100 ml Wasser verwenden. Je nachdem wie ausgeprägt die Mangelsymptome sind, 2-mal täglich eine „Heiße 8“ anwenden. Es kann notwendig sein, die Kur zu wiederholen oder die „Heiße 8“ als Dauergabe einzusetzen.

Wichtig: Die letzte „Heiße 8“ immer vor 16 Uhr trinken. Die vermehrte Wasserausscheidung stört ansonsten den Nachtschlaf.

Menschen, die am Arbeitsplatz zur Austrocknung neigen

Menschen, die mit viel Papier arbeiten, beispielsweise in einem Archiv oder in einer Buchhandlung, aber auch Menschen, die sich viel in klimatisierten Räumen aufhalten, neigen zu einem Mangel an Natrium chloratum. Das trockene Papier und die trockene Luft entziehen dem Körper Flüssigkeit, was auch einen Mangel an Natrium chloratum zur Folge hat. Es kommt zu den typischen Symptomen der Austrocknung wie trockene Haut, Schrunden an den Händen, trockene Schleimhäute mit trockenem Husten.

Behandlungsempfehlung

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zur Prophylaxe bei austrocknendem Arbeitsplatz

6 Wochen lang im Laufe des Tages eine „Heiße 8“ anwenden, bei stark ausgeprägten Mangelsymptomen auch 2-mal täglich. Es ist möglich, die Tabletten in einer Thermoskanne mit warmem Wasser aufzulösen und dieses über den Tag verteilt schluckweise zu trinken.

Ergänzende Salze: Sind Haut, Nägel und Haare extrem ausgetrocknet, zusätzlich 5-mal täglich 2 Tabletten vom Schüßler-Salz Nr. 11 einnehmen. Sind die Patienten sehr schlank, mager oder untergewichtig stattdessen 3-mal täglich 2 Tabletten vom Schüßler-Salz Nr. 2 geben.

 

Video: Wer neigt zu einem Mangel an Natrium chloratum?