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Grundlagen der Biochemie nach Dr. Schüßler - Wer neigt zu einem Mangel an Kalium chloratum?

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Grundlagen der Biochemie nach Dr. Schüßler

Wer neigt zu einem Mangel an Kalium chloratum?

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Menschen, die Nässe und Kälte ausgesetzt sind

Menschen, die in nasskalter Umgebung leben, haben meist einen Mangel an Kalium chloratum, weil ihre Abwehrkräfte ständig gefordert sind. Das gilt vor allem für Nordeuropäer, die in regnerischer Umgebung, am Meer oder in der Nähe eines Gewässers leben. Man sieht in den nördlichen Regionen daher auch häufig Menschen mit Couperose- oder Rosazea-ähnlichen Verfärbungen auf den Wangen. Es sind keine Zeichen von Gesundheit, sondern ein extremes Mangelzeichen: Die physiologische Fließgeschwindigkeit des Blutes wird auch durch den Faserstoff mitbestimmt. Wenn er durch einen Mangel an Kalium chloratum verklebt, wird das Blut dickflüssiger. Dadurch werden die Gefäße unter der Hautoberfläche stark erweitert und dadurch sichtbar als die sogenannte Couperose.

Im Winter verstärken sich alle Mangelsymptome, weil in dieser Jahreszeit in der Regel Nässe und Kälte vermehrt vorkommen.

Behandlungsempfehlung

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zur Prävention von Mangelkrankheiten in nasskalter Umgebung

Alle Menschen, die in nasskalter Umgebung leben, sollten zu Beginn des Winters eine Kur mit dem Schüßler-Salz Nr. 4 durchführen und im Verlauf des Winters, also 2 bis 3 Monate später, diese Kur wiederholen. Dafür 6 Wochen lang jeweils 3-mal täglich 3 Tabletten vom Schüßler-Salz Nr. 4 einnehmen.

Ist die Zunge weiß belegt, sollte das Schüßler-Salz Nr. 4 in der genannten Dosierung so lange eingenommen werden, bis der Zungenbelag sich vollständig zurückgebildet hat.

Es gibt aber auch Menschen, die auf Grund ihres Berufes ständig Nässe und Kälte ausgesetzt sind. Es sind vor allem Floristen, die immer wieder in kaltes Wasser fassen müssen, aber auch Angestellte in einer Metzgerei oder einem Schlachthof. Dort ist die Umgebung generell kühl und das unverarbeitete Fleisch ist ebenfalls nasskalt. Aber auch Briefträger oder Handwerker im Baugewerbe haben mindestens im Winter einen Kälte- und Nässe-exponierten Arbeitsplatz. Bei diesen Berufsgruppen zeigt sich der Mangel häufig an den Händen und Gelenken in Form von Polyarthritis oder Gelenkarthrose. Die Mangeldurchblutung und Kälteexposition führt zum Abbau der Gelenkssubstanz.

Behandlungsempfehlung

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zur Prävention von Mangelkrankheiten bei nasskaltem Arbeitsplatz

Menschen, die in nasskalter Umgebung arbeiten, sollten mindestens einmal im Vierteljahr 4 Wochen lang 3-mal täglich 2 Tabletten vom Schüßler-Salz Nr. 4 einnehmen.

Auch hier gilt: Ist die Zunge weiß belegt, sollte das Schüßler-Salz Nr. 4 in der genannten Dosierung so lange eingenommen werden, bis der Zungenbelag sich vollständig zurückgebildet hat.

Frauen

Frauen nehmen häufig kühlende Lebensmittel zu sich, wie Salat, Rohkost, Joghurt oder Südfrüchte. Sie sind daher generell gefährdeter, einen Mangel an Kalium chloratum zu entwickeln. Die kühlende Nahrung führt zu einem ständigen Abwehrprozess im Körper, denn sie macht ihn anfälliger für Krankheiten und Erkältungen. Der Körper wird schwächer, es kommt zu chronischen Infekten vor allem der Nebenhöhlen, aber auch zu Durchfällen.

Hinweis

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bei Couperose und Rosazea

Je nach Ausprägung der Symptomatik muss das Schüßler-Salz Nr. 4 in einer Dosierung von 3-mal täglich 2 Tabletten mindestens 6, häufig sogar 12 Monate lang eingenommen werden, bevor sich eine Besserung der Symptome einstellt.

Ergänzende Salze: Besteht zudem Übergewicht, sollten unbedingt die Schüßler-Salze Nr. 9 und Nr. 10 als „Heißes Getränk“ angewendet werden. Die „Heiße 10“ trinkt man morgens, die „Heiße 9“ am Abend. Bei schlanken Frauen, die sehr großen Belastungen ausgesetzt sind, empfiehlt es sich zusätzlich das Schüßler-Salz Nr. 2 zu geben, 3-mal täglich je 2 Tabletten.

 

Beispiel

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Couperose

Krankengeschichte: Eine 55-jährige Frau kommt wegen einer ausgedehnten Couperose in die Praxis.  Im Laufe des Winters sind Entzündungszeichen im gesamten Gesicht aufgetreten und haben sich verstärkt. Eine Akne hat sich auf der bereits entzündeten Haut gebildet. Die Patientin arbeitet in einer Bäckerei als Verkäuferin und ihr Aussehen ist ihr sehr unangenehm. Sie fürchtet zudem um ihren Arbeitsplatz.

Die Patientin wiegt bei einer Größe von 160 cm ca. 95 kg. Nach eignen Angaben nimmt sie seit ca. 10 Jahren stetig zu. Sie hat außer den Hautsymptomen keine Beschwerden, das Übergewicht stört sie, sie hat sich aber nach vielen erfolglosen Diäten damit abgefunden. Auf der Zuge ist ein dünner weißer Belag zu sehen, sie hat zudem eine violette Farbe.

Verordnung: Eine Woche lang Einnahme von stündlich 3 Tabletten vom Schüßler-Salz Nr. 4, danach Reduktion auf 3-mal 2 Tabletten. Zusätzlich gegen Übergewicht und Übersäuerung die Schüßler-Salze Nr. 9 und 10 morgens als „Heiße 10“ sowie abends als „Heiße 9“ anwenden.

10 Tage später: Die starken Entzündungsreaktionen sind deutlich zurückgegangen, die Couperose ist jedoch wie zu erwarten unverändert stark ausgeprägt. Die Patientin berichtet von einer sehr angeregten Verdauung und weniger Heißhunger.

Weitere Verordnung: Mittags zusätzlich das Schüßler-Salz Nr. 8 als „Heiße 8“ anwenden.

4 Wochen später: Die Entzündungsreaktionen sind trotz lang anhaltender starker Kälte vollständig abgeklungen, die Couperose besteht aber weiterhin. Ich erkläre der Patientin, dass es notwendig ist das Schüßler-Salz Nr.  4 mindestens ein Jahr lang einzunehmen und die Ernährung umzustellen (wärmende Ernährung), damit die Couperose abklingt. Die Patientin hat das Gefühl, dass ihre Kleidung lockerer sitzt und sie vor allem an den Beinen weit weniger ausgeprägt Wasser eingelagert hat. Ich erkläre ihr, dass dies Folgen der Einnahme des Schüßler-Salzes Nr. 8 sind.

Verordnung: Die „Heißen Getränke“ soll sie noch 4 Monate lang anwenden sowie mindestens ein Jahr 3-mal täglich 2 Tabletten vom Schüßler-Salz Nr. 4 einnehmen.

  

Video: Wer neigt zu einem Mangel an Kalium chloratum?