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Grundlagen der Biochemie nach Dr. Schüßler - Zu welchen Erkrankungen kann ein Mangel an Natrium sulfuricum führen?

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Grundlagen der Biochemie nach Dr. Schüßler

Zu welchen Erkrankungen kann ein Mangel an Natrium sulfuricum führen?

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Behandlungsempfehlung

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Allgemeine Anwendungshinweise für Natrium sulfuricum

Potenz: Die empfohlene Potenz ist die D 6. Das Schüßler-Salz Nr. 10 als „Heiße 10“ idealerweise am Morgen nüchtern anwenden. Je nachdem wie stark die Symptome ausgeprägt sind, sind auch 2 Gaben pro Tag möglich. Eine Kombination mit dem Schüßler-Salz Nr. 9 als „Heiße 9“ am Abend ist empfehlenswert, ggf. auch hiervon 2 Gaben. Eine 4- bis 6-monatige Einnahme kann notwendig sein.

Ergänzende Salze: Eine gute Ergänzung zum Schüßler-Salz Nr. 10 sind die Salze Nr. 4, 5, 8 und 9. Bei einem Mangel an Natrium sulfuricum besteht so gut wie immer auch ein Mangel an Natrium phosphoricum (Schüßler-Salz Nr. 9) und sehr oft auch ein Mangel an Natrium chloratum (Schüßler-Salz Nr. 8). Denn in der Regel ist der Mangelzustand von Natrium sulfuricum eine Folge der Mangelzustände der anderen beiden Salze. Das Schüßler-Salz Nr. 4 löst verklebte Eiweißstrukturen, Schüßer-Salz Nr. 5 aktiviert den Stoffwechsel und beschleunigt den Reinigungsprozess.

Verdauungssystem

Natrium sulfuricum ist für die Leber ein wichtiger Mineralstoff. Er ist zum einen an der Bildung der Gallenflüssigkeit beteiligt und die wiederum an der Verdauung von Fetten im Darm. Denn Gallensaft emulgiert Fette, zerlegt sie also in kleine Moleküle. Wird auf Grund eines Mangels an Natrium sulfuricum zu wenig Gallensaft produziert, können die Fette nicht mehr ausreichend verdaut werden. Mit Hilfe des Mineralstoffs werden aber auch belastende Stoffe in der Leber gebunden und dadurch für den Körper unschädlich gemacht. Die Schadstoffe gelangen dann mit dem Gallensaft in den Darm und werden dort mit dem Stuhl ausgeschieden. Wenn es an dem Mineralstoff fehlt, entsteht durch die mangelnde Entgiftung eine Fettleber: Die Säuren werden im Fett gebunden, das sensible Lebergewebe dadurch geschützt.

Ist durch die Bindung in der Zelle oder auf Grund von Wassereinlagerungen im Gewebe nicht mehr ausreichend Wasser im Körper verfügbar, kann nicht mehr ausreichend Flüssigkeit in den Darm resorbiert werden. Der noch nicht vollständig verdaute Nahrungsbrei dickt ein und kann nur noch sehr langsam weitertransportiert werden. Es kommt zu chronischer Verstopfung. Der Nahrungsbrei beginnt zu gären, was feuchte Blähungen nach sich zieht, die stark nach Schwefel riechen. Kommt es zu Stuhlentleerungen, sind dies explosionsartige, meist übelriechende Durchfälle auf Grund der Gärung. Sie treten meistens morgens auf, und eventuell sind sie von Erbrechen begleitet. Über die Darmzotten können beim Gärungsprozess anfallende Fuselalkohole ins Blut gelangen und Kopfschmerzen verursachen. Sie sind sozusagen Zeichen einer Vergiftung und eines extrem weit fortgeschrittenen Mangelzustands. Meist entwickelt sich dann auch eine Fettleber. Der Cholesterinwert im Blut steigt meist über 280 mg/dl an, die Leberwerte sind ebenfalls erhöht.

Merke

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Die Schulmedizin findet bei Patienten mit diesen Symptomen häufig keine Ursache, denn ein Mangel an Natrium sulfuricum findet dort keine Beachtung.

Behandlungsempfehlung

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bei Fettleber

Mindestens 6-12 Monate lang morgens nüchtern eine „Heiße 10“ und am Abend eine „Heiße 9“ anwenden. Zudem 3-mal täglich 2 Tabletten vom Schüßler-Salz Nr. 6, in den ersten 12 Wochen der Behandlung zusätzlich 2-mal täglich 2 Tabletten vom Schüßler-Salz Nr. 5 einnehmen.

Ergänzende Salze: Bei beginnender Leberzirrhose 3-mal täglich 2 Tabletten vom Schüßler-Salz Nr. 12 anstelle des Schüßler-Salzes Nr. 6 einnehmen.

Knochen und Gelenke

Sind Leber und Darm in ihrer Funktion eingeschränkt, können sie, je nachdem wie stark diese Funktionseinschränkung ist, den Körper nur mangelhaft oder gar nicht mehr entgiften. Schlackenstoffe, Giftstoffe und Säuren gelangen dann aus dem enterohepatischen Kreislauf und durch die Rückresorption von Flüssigkeit aus dem Dickdarm zurück in den großen Blutkreislauf. Sie verbleiben damit im Körper. Der versucht die wachsende Menge an Schadstoffen auf anderem Weg aus dem Blutkreislauf zu entfernen. Einer dieser Kompensationsmechanismen ist, diese vor allem in die Gelenke, also den Knorpel, das Bindegewebe im Gelenkspalt und die Gelenksschmiere einzulagern. Diese Schadstoffe, es sind vorwiegend Säuren und Giftstoffe, schädigen die Knochenhaut und Gelenke, aber auch den Knochen, weil sie sich an ihn anlagern und dort Entzündungsreaktionen hervorrufen. Langfristig können dadurch verschiedene rheumatische Erkrankungen entstehen, unter anderem Arthritis und Polyarthritis, aber auch Arthrose. Die Entzündungsmarker im Blut steigen an, ebenso die Rheumafaktoren. Der Mangel an Natrium sulfuricum besteht meist schon sehr lange, die Erkrankung wird in der Regel erst in einem fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert. Eine Behandlung ist oft nur symptomatisch möglich.

Behandlungsempfehlung

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zur Prophylaxe und Behandlung rheumatischer Erkrankungen

Mindestens 12 Wochen lang morgens nüchtern eine „Heiße 10“ und am Abend eine „Heiße 9“ anwenden. Ist der Patient übergewichtig, ist eine Einnahme Schüßler-Salze für ein halbes Jahr oder länger notwendig.

Ergänzende Salze Sehr schlanke Patienten sollten zur Stärkung der Knochen- und Gelenksubstanz zusätzlich mindestens 12 Wochen lang 3-mal täglich 2 Tabletten vom Schüßler-Salz Nr. 2 einnehmen. Übergewichtige Patienten sollten zusätzlich mindestens 12 Wochen lang 3-mal täglich 2 Tabletten vom Schüßler-Salz Nr. 22 einnehmen.

Haut

Neben der Einlagerung in die Gelenke ist die Einlagerung von Schadstoffen in die Haut ein weiterer Kompensationsmechanismus des Körpers. Die Haut färbt sich braun, die Färbung ist verbunden mit einem unangenehmen Körper- und Schweißgeruch. Schreitet der Mangel an dem Mineralstoff fort, riechen nach und nach alle Ausscheidungen unangenehm (Urin, Stuhl, Schleimabsonderungen jeglicher Art). Es bilden sich nässende Ekzeme. Vor allem auf der Kopfhaut bilden sich stark juckende, gelbliche Schuppen. Der Juckreiz lässt nach, sobald die Haut blutig aufgekratzt ist und die in der Haut eingelagerten Schadstoffe mit dem Blut aus dem Körper ausgeleitet werden.

Behandlungsempfehlung

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bei Ekzemen unklarer Genese

Mindestens 6 Wochen lang morgens nüchtern eine „Heiße 10“ und am Abend eine „Heiße 9“ anwenden. Ist der Patient übergewichtig, ist oft eine Einnahme der Schüßler-Salze von 12 Wochen oder länger notwendig.

Ergänzende Salze Sehr schlanke Patienten sollten zusätzlich mindestens 12 Wochen lang 3-mal täglich 2 Tabletten vom Schüßler-Salz Nr. 2 einnehmen. Übergewichtige Patienten sollten zusätzlich mindestens 12 Wochen lang 3-mal täglich 2 Tabletten vom Schüßler-Salz Nr. 22 einnehmen.

Ein Mangel an Natrium sulfuricum kann auch dazu führen, dass der Körper vermehrt Wasser im Unterhautfettgewebe und Bindegewebe einlagert. Er versucht, die dort gebundenen Säuren mit Hilfe des Wassers zu verdünnen und dadurch ausscheidungsfähig zu machen. Auf Grund des Mineralstoffmangels ist aber auch die Rückresorption nur bedingt möglich. Es können sich deshalb Schwellungen auf Grund von Wasseransammlungen in der Haut bilden, vor allem im Rumpfbereich.

Behandlungsempfehlung

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zur Behandlung von Ödemen

Mindestens 6 Wochen lang morgens nüchtern eine „Heiße 10“, um die Mittagszeit eine „Heiße 8“ und am Abend eine „Heiße 9“ anwenden. Es kann mitunter notwendig sein, die Schüßler-Salze bis zu 12 Wochen einzunehmen.

Als eine Art Notfallreaktion das sogenannte offene Bein betrachtet werden: Wenn es dem Körper nicht mehr möglich ist, die aufgestaute Flüssigkeit zurückzuhalten, sucht er einen anderen Weg, die darin gelösten und ihn belastenden Stoffe zu entfernen: über Hautöffnungen der Beine. Diese Stellen sind sehr schmerzhaft und verschieden groß und nässen. Je nach Farbe der austretenden Flüssigkeit kann auf den fehlenden Mineralstoff geschlossen werden. Im Falle von Natrium sulfuricum ist die Flüssigkeit gelbgrün. Wenn die Wunde verschlossen wird, etwa durch Verbände, kommt es zu einem erneuten Rückstau sowie einem unförmigen Anschwellen des Beins. Geht die Heilung oder Schließung der Wunde zu schnell vonstatten, ohne dass wirklich alle Schlackenstoffe ausgeschieden sind, öffnet sie sich immer wieder von neuem.

Merke

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Lagert der Patient vor allem in den Unterschenkeln Wasser ein, ist das ein Zeichen dafür, dass neben einem Mangel an Natrium sulfuricum auch ein Mangel an Natrium chloratum besteht.

Färbt sich die Haut des Patienten gelblich oder grünlich, ist das ein Hinweis auf eine Störung des Leberstoffwechsels. Ist die Leber durch Krankheiten oder eben einen Mineralstoffmangel in ihrer Funktion beeinträchtigt, kommt es zu Störungen im Bilirubinkreislauf. Das Bilirubin lagert sich im Gewebe ab und führt zur gelblichen Färbung der Haut, wenn die Milz die Erythrozyten abbaut und das dabei anfallende Bilirubin nicht über die Leber ausgeschieden werden kann.

Natrium sulfuricum sorgt dafür, dass den geschwächten und langsam absterbenden Zellen Wasser entzogen wird, damit diese zerfallen können und somit neue und gesunde Zellen Platz haben. Auch Leukozyten, die der Körper nicht mehr benötigt, werden mit Hilfe des Mineralstoffs ausgeschieden.

Fehlt es an Natrium sulfuricum und ist der Körper dadurch nicht in der Lage, Schlackenstoffe, Säuren und Gifte auszuscheiden, versucht er deren Konzentration im Blut so gering wie möglich zu halten, indem er das Blut verdünnt, also mehr Flüssigkeit in die Blutgefäße hineinzieht. Die Zusammensetzung und Fließgeschwindigkeit des Blutes ändert sich dadurch. 

Fallbeispiel

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Adipositas permagna

Krankengeschichte: Eine 47-jährige Patientin ist seit der Geburt des ersten Kindes übergewichtig geblieben und hat seitdem konstant zugenommen. Am Ende der dritten Schwangerschaft wog sie bei einer Körpergröße von 160 cm 80 kg. Sie hat regelmäßige Essattacken. Alle bisher unternommenen Diäten haben im Nachhinein nur zu einer weiteren Gewichtszunahme geführt. Im Moment wiegt sie 98 kg. Sie hat keine körperlichen Beschwerden, fühlt sich fit und leistungsfähig, aber das Gewicht stört sie.

Verordnung: Täglich morgens eine „Heiße 10“ und nach dem Abendessen eine „Heiße 9“ anwenden. Zusätzlich eine „Heiße 8“ am Mittag oder nachmittags anwenden sowie 2-mal täglich 2 Tabletten vom Schüßler-Salz Nr. 5 einnehmen.

4 Woche später: Die Patientin hat 4 kg abgenommen, was sie sehr erstaunt. Es liegt der Verdacht nahe, dass es sich um Wassereinlagerungen gehandelt hat.

Weitere Verordnung: Alle „Heißen Getränke“ weiter wie bisher. Schüßler-Salz Nr. 5 pausieren und stattdessen 3-mal täglich 2 Tabletten vom Schüßler-Salz Nr. 4 einnehmen, da die Zunge weiß belegt ist.

Weitere 4 Wochen später: Die Patientin berichtet, dass sie nicht mehr unter Sodbrennen leidet. Sie hatte das Sodbrennen bei der Erstanamnese nicht erwähnt, weil sie sich schon so daran gewöhnt war, dass sie es nicht mehr wahrnahm. Die Verdauung hat sich insgesamt normalisiert, sie kann leichter zur Toilette, manchmal sogar 2-mal täglich. Das Gewicht stagniert seit 2 Wochen bei 93 Kilogramm, was die Patientin frustriert.

3 Monate später: Die Patientin fühlt sich deutlich wohler, sie kann es gar nicht konkret fassen, was sich eigentlich verändert hat. Sie hat aber nur noch 1 kg abgenommen, was sie frustiert und worauf sie wieder mit Essattacken reagiert.

Weitere Verordnung: „Heiße 9“ und „Heiße 10“ weiter wie bisher. Allerdings statt der „Heißen 8“ am Mittag jetzt eine „Heiße 7“ am Abend anwenden und statt Nr. 4 noch einmal für 4 Wochen täglich morgens und mittags 2 Tabletten vom Schüßler-Salz Nr. 5 einnehmen. Nach den 4 Wochen soll sie wieder das Schüßler-Salz Nr. 4 einsetzen. Die Patientin soll sich mit wärmender Ernährung nach der chinesischen Medizin beschäftigen und sogenannte kühle Lebensmittel vermeiden.

Video: Zu welchen Erkrankungen kann ein Mangel an Natrium sulfuricum führen?

 

Drüsen

Sämtliche Zellen und Drüsen des Körpers sind darauf angewiesen, dass um sie herum und in ihnen ein osmotisches Gleichgewicht herrscht, also der Druck der umgebenden und enthaltenen Flüssigkeiten ausgeglichen ist. Mangelt es an Natrium sulfuricum, steigt in den Zellen der Druck, denn der Körper transportiert Wasser in die Zelle. Weil Natrium sulfuricum fehlt, gelingt es nur noch eingeschränkt, die Flüssigkeiten wieder aus den Zellen zu bringen. Besonders in der Schilddrüse kann das zu Irritationen führen, aber auch in der Bauchspeicheldrüse. Bei einem chronischen Mangel kommt es zu einem Flüssigkeitsstau in den Lymphgefäßen und zu Lymphödemen.

Nervensystem

Wenn sich Schad- und Schlackenstoffe an den Nerven ablagern, beeinträchtigt das deren Leitfähigkeit. Empfindungsstörungen und Nervenschmerzen sind die Folge. Es tritt ein stechender Schmerz auf. Der Betroffene kann nicht gehen, der Schmerz wird schlimmer beim Hinsetzen und Aufstehen. Nachts im Liegen hält er in keiner Lage lange aus und muss sich oft und immer wieder umdrehen, was den Schmerz kurzzeitig lindert. Neben Ischialgie oder in einem Hexenschuss kann sich die beeinträchtigte Leitfähigkeit auch als Restless-legs-Sunydrom äußern. Der Bewegungsdrang dient dazu, die Säuren abzubauen, da Bewegung die Durchblutung fördert und somit Säuren aus dem Gewebe entfernt werden. Auch Entzündungen, insbesondere der Rückenmarkshaut, können auftreten, wenn die Belastung durch Schad- und Schlackenstoffe zu groß ist.

Merke

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Leidet einPatient unter Polyneuropathie, sollte auch immer an eine Übersäuerung gedacht werden. Vor allem, wenn gleichzeitig Übergewicht besteht, ist zumindest eine begleitende Behandlung mit Natrium sulfuricum unerlässlich.

Behandlungsempfehlung

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bei Nervenschmerzen und Restless legs

Mindestens 12 Wochen lang morgens nüchtern eine „Heiße 10“ und am Abend eine „Heiße 9“ anwenden. Es kann notwendig sein, die Schüßler-Salze ein halbes oder auch ein ganzes Jahr lang einzunehmen.

Ergänzende Salze Bei gleichzeitiger starker muskuläre Anspannung zusätzlich täglich 1- bis 2-mal eine „Heiße 7“ anwenden.

Atmungsorgane

Sind im Körper zu viele Schlackenstoffe enthalten und damit auch die Drüsen belastet, können Abwehrprozesse sowie die Ausscheidung von Krankheitserregern nicht mehr in ausreichendem Maße stattfinden. Es kannAtemnot mit starker Beklemmung entstehen. Bei Asthmatikern kann starkes Rauschen und Schleimrasseln in der Brust entstehen, das nachts und bei Wetterumschwüngen von trockenem zu feuchtem Wetter schlimmer wird. Beim Betreten warmer Räume tritt ein Husten auf, den oft ein schwer löslicher grüner Auswurf begleitet.

Behandlungsempfehlung

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Kur zur Vorbeugung von Lungenerkrankungen bei Rauchern

Morgens nüchtern eine „Heiße 10“ anwenden und zusätzlich 3-mal täglich 2 Tabletten vom Schüßler-Salz Nr. 6 einnehmen. Diese Kur mindestens 2-mal im Jahr durchführen.

Natrium sulfuricum und die Psyche

Ein verschlackter Patient fühlt sich sicher nicht wohl. Der Zustand, der einem fortgeschrittenen Mangel an Natrium sulfuricum folgt, zeigt sich in einem ungepflegten Äußeren, gelblichen Sekreten, gelbem Hautkolorit, fettigen Haaren, fettiger unreiner Haut. Der Patient ist häufig nicht fähig, seine ungesunden Lebensumstände zu ändern und auch der Kampf gegen das ungepflegte Aussehen ermüdet ihn. Daher neigt der verschlackte Patient dazu in einen Teufelskreis der Gleichgültigkeit zu geraten.

Übersäuerung kann sich wie bei Natrium phosphoricum bereits beschrieben, immer auch in seelischem „sauer sein“ äußern, wobei im Zustand eines Natrium sulfuricum-Mangels immer auch eine große Trägheit und Lethargie dazu kommt. Der Patient ist unter Umständen hochgradig unzufrieden und findet ständig an der Welt, sich und aber auch anderen etwas auszusetzen. Dabei ist seine Fähigkeit zur Lebensveränderung gleich „null“.

 

Video: Zu welchen Erkrankungen kann ein Mangel an Natrium sulfuricum führen?

 

Organsystem

Hauptsymptome und Erkrankungen bei einem Mangel an Natrium sulfuricum

Haut

Ekzeme; gelbe Schuppen, Gelbfärbung der Haut

Knochen und Gelenke

rheumatische Erkrankungen; Polyarthritis, Arthrose

Blut

offene Beine; Ödeme; Erhöhung des Cholesterinwertes und der Leberwerte

Drüsen

Lymphstau, Lymphödem

Nervensystem

Nervenschmerzen, Ischialgien, Empfindungsstörungen, Polyneuropathie, Restless-legs-Syndrom

Atmungsorgane

COPD, Asthma

Verdauungssystem

explosionsartige Durchfälle; geschwollene Leber mit Druckempfindlichkeit; Verstopfung mit Kopfschmerzen als Vergiftungsreaktion, feuchte Blähungen; Fettleber

Harn- und Geschlechtsorgane

Harnverhalt; starker Schmerz in den Leisten