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Grundlagen der Biochemie nach Dr. Schüßler - Wer neigt zu einem Mangel an Natrium phosphoricum?

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Grundlagen der Biochemie nach Dr. Schüßler

Wer neigt zu einem Mangel an Natrium phosphoricum?

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Die moderne Lebensweise mit Stress und unausgewogener Ernährung begünstigt die Entstehung eines Säureüberschusses im Körper. Natrium phosphoricum als der Mineralstoff, der den Säurehaushalt reguliert, wird dadurch in besonders großen Mengen verbraucht. Es entsteht daher schnell ein Mangel.

Menschen mit ungesunder Lebensweise

Fast Food und industriell hergestellte Lebensmittel, dazu gehören auch Döner, Pommes frites, Fertigpizza etc., sind starke Säurebildner. Auch beim Abbau von Kaffee, Alkohol, Softdrinks, Fleisch und Käse fällt im Körper viel Säure an. Es kann rasch zu einem Mangel an Natrium phosphoricum kommen, wenn davon zu viel konsumiert wird.

Behandlungsempfehlung

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zur Prophylaxe einer Übersäuerung

Mindestens 6–12 Wochen lang am Abend eine „Heiße 9“ anwenden. Wenn starkes Übergewicht besteht, zusätzlich eine „Heiße 9“ am Mittag trinken. Je nach Lebensführung, wenn keine Einsicht für eine Ernährungsumstellung besteht, kann eine dauerhafte Anwendung sinnvoll sein.

Ergänzende Salze: Zusätzlich zum Schüßler-Salz Nr. 9 das Schüßler-Salz Nr. 10 als „Heiße 10“ am Morgen anwenden. Die Nr. 10 unterstützt die Ausscheidung der durch die Nr. 9 gebundenen Säuren aus dem Körper.

Menschen mit starker Stressbelastung

Menschen mit viel Stress neigen zu einem starken Konsum von Zucker, Kaffee und Alkohol. Zucker liefert schnell Energie und dient als „Gehirn- und Nervennahrung“, Kaffee soll helfen, Müdigkeit und Leistungstiefs zu überwinden. Am Abend hilft der Alkohol dabei zu entspannen. Alle drei sind jedoch starke Säurebildner, weshalb sie einen Mangel an Natrium phosphoricum begünstigen. Zudem ist Industriezucker frei von allen Nährstoffen und enthält keine Mineralstoffe, die bei der Aufnahme und Verstoffwechselung benötigt werden.

Natrium phosphoricum wird bei Personen mit starkem Konsum von Säurebildnern häufig aus den Zellen gelöst oder aus der aufgenommenen eiweißhaltigen Nahrung. Dem Körper fehlt der Mineralstoff dann, um Eiweiße weiter verarbeiten zu können.

Behandlungsempfehlung

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zu Übersäuerungsprophylaxe für Stressgeplagte

Beim starkem Konsum von Säurebildnern mindestens 2-mal jährlich und wenigstens 6 Wochen lang am Abend eine „Heiße 9“ und morgens vor dem ersten Kaffee auf nüchternen Magen eine „Heiße 10“ anwenden; diese allerdings möglichst lauwarm trinken.

Ergänzende Salze: Sehr schlanke und normalgewichtige Menschen sollten zusätzlich 3-mal täglich 2 Tabletten vom Schüßler-Salz Nr. 2 einnehmen. Falls starke Wassereinlagerungen bestehen, was bei Übersäuerung nicht selten vorkommt, am Mittag ergänzend eine „Heiße 8“ anwenden.

Menschen mit dauerhafter, starker Medikation

Menschen, die wegen einer oder mehrerer chronischer Erkrankungen starke Medikamente über einen langen Zeitraum einnehmen müssen, neigen ebenfalls zu Übersäuerung und einem Mangel an Natrium phosphoricum. Auch wenn die Betroffenen extrem gut auf ihre Ernährung achten, übersäuert ihr Körper dennoch oft.

Behandlungsempfehlung

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zur Unterstützung des Organismus bei Dauermedikation

Morgens eine „Heiße 10“ und abends eine „Heiße 9“ anwenden.

Ergänzende Salze: Je nach Grunderkrankung und Neigung zu Wassereinlagerungen kann am Mittag zusätzlich eine „Heiße 8“ angewendet werden. Bei Herzbeschwerden zusätzlich 4-6 Wochen lang morgens und mittags je 2 Tabletten vom Schüßler-Salz Nr. 5 einnehmen. Zur Entlastung der Leber zusätzlich 2- bis 3-mal jährlich für 6 Wochen 3-mal täglich 2 Tabletten vom Schüßler-Salz Nr. 6 einnehmen.

Übergewichtige Menschen

Bei Menschen mit mehr als 10 kg Übergewicht ist davon auszugehen, dass sie generell übersäuert sind. Es ist oft nicht mehr nachvollziehbar, ob die Übersäuerung als erstes vorhanden war und das Übergewicht nach sich zog oder ob das Übergewicht in Verbindung mit einem trägen Stoffwechsel die Übersäuerung bedingt hat. Für die Behandlung macht das jedoch keinen Unterschied.

Behandlungsempfehlung

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bei Übergewicht

Mindestens 12 Wochen lang morgens eine „Heiße 10“, mittags eine „Heiße 8“ und abends eine „Heiße 9“ anwenden. Nach 12 Wochen entfällt die Einnahme der „Heißen 8“, die Behandlung mit der „Heißen 9“ und „Heißen 10“ fortsetzen.

Ergänzende Salze: Zur Anregung des Stoffwechsels zusätzlich 6 Wochen lang morgens und mittags je 2 Tabletten vom Schüßler-Salz Nr. 5 einnehmen. Bei einem starken Bedürfnis nach Brot und Pasta können zusätzlich 6 Monate lang 3-mal täglich 2 Tabletten vom Schüßler-Salz Nr. 22 eingesetzt werden.

 

Video: Wer neigt zu einem Mangel an Natrium phosphoricum?