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Grundlagen der Biochemie nach Dr. Schüßler - Wer neigt zu einem Mangel an Magnesium phosphoricum?

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Grundlagen der Biochemie nach Dr. Schüßler

Wer neigt zu einem Mangel an Magnesium phosphoricum?

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In der Landwirtschaft wird heutzutage reichlich Kunstdünger eingesetzt. Dieser enthält in der Regel nicht ausreichend Magnesium. Es fehlt dem Boden dann an dem Mineralstoff, weswegen es auch den Pflanzen an Magnesium mangelt, die darauf wachsen. Als Nahrungsmittel versorgen diese Pflanzen den Körper nicht oder nur unzureichend mit dem Mineralstoff. Es haben daher immer mehr Menschen Zeichen eines Magnesiummangels.

Körperlich aktive Menschen

Menschen, die körperlich aktiv sind, verbrauchen aufgrund einer hohen Muskelaktivität viel Magnesium. Weil der Organismus nicht schnell auf die Magnesiumspeicher, also den in den Knochen eingelagerten Mineralstoff, zugreifen kann um sich zu regenerieren, muss der Mineralstoff kontinuierlich zugeführt werden. Dies gilt vor allem für alle Sportler, aber auch alle beruflich körperlich stark beanspruchten Menschen wie Handwerker. Nach starker Belastung treten nachts häufig Wadenkrämpfe auf.

Behandlungsempfehlung

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für Sportler und körperlich schwer Arbeitende

6 Wochen lang täglich morgens eine „Heiße 7“ anwenden. Je nach körperlicher Belastung kann die „Heiße 7“ auch dauerhaft eingesetzt werden.

Ergänzende Salze: Sehr schlanke Menschen sollten zusätzlich für mindestens 6 –12 Wochen 3-mal täglich 2 Tabletten vom Schüßler-Salz Nr. 2 einnehmen. Es stärkt den Muskel und fördert zusätzlich dessen Aufbau.

Menschen, die viel Stress haben

Stress führt zu innerer Anspannung, die mit einer starken Muskelspannung einhergeht und deshalb zu einem Mangel führt. Viele Menschen leiden unter dauerhafter Muskelspannung und nehmen diese nicht mehr wahr. Es kommt dann nachts meist zu starken und sehr schmerzhaften Muskelkrämpfen meist in den Waden. Diese Krämpfe sind spürbares Symptom der generellen Muskelanspannung, die sich durch den ganzen Körper zieht und neben Rücken- und Gelenkschmerzen langfristig auch Schlafstörungen und Bluthochdruck verursacht.

Wenn ein Patient unter Stress auf die Zähne beißt oder nachts mit den Zähnen mahlt, werden diese langfristig schwer geschädigt. Der hohe Druck und das Mahlen, das durch eine abnorme Spannung im Kieferbereich entsteht, führt zu Substanzdefekten an den Zähnen.

Merke

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Bei Patienten mit Zahnproblemen immer prüfen, ob eine hohe Spannung im Kieferbereich vorliegt.

Behandlungsempfehlung

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bei Schlafstörungen, Stress und Zähneknirschen

6 Wochen lang am Abend etwa eine Stunde vor dem Schlafengehen eine „Heiße 7“ anwenden. In der ersten Woche kann die Dosis bei ausgeprägter Symptomatik auch verdoppelt werden. Es empfiehlt sich dann eine „Heiße 7“ gegen 20 Uhr und eine weitere Gabe vor dem Zubettgehen. Je nach Ursache kann die Einnahme dauerhaft erfolgen.

Ergänzende Salze: Wenn der Stress mit starker geistiger Anstrengung einhergeht, 2-mal täglich 2 Tabletten vom Schüßler-Salz Nr. 5 einnehmen.

Kinder

Aufgrund des starken Bewegungsdrangs und der damit verbundenen Muskelaktivität haben Kinder sehr häufig einen Mangel an Magnesium phosphoricum. Er zeigt sich in Unruhe oder Hyperaktivität. Oft kommt das Kind abends nicht zur Ruhe, will nicht ins Bett oder findet nicht in den Schlaf. Kinder, die in der Schule sehr unruhig sind und schlecht stillsitzen können, benötigen ebenso Magnesium phosphoricum wie Kinder, bei denen ein Hyperaktivitätssyndrom diagnostiziert wurde.

Behandlungsempfehlung

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bei Kindern mit Hyperaktivitätssyndrom

Jeden Abend eine „Heiße 7“ anwenden. Besteht die Symptomatik schon lange, kann zusätzlich morgens eine „Heiße 7“ angewandt werden. Eine Behandlung für wenigstens 12 Wochen ist notwendig, mitunter erstreckt sie sich auch über Monate.

Ergänzende Salze: Kinder, die sehr schmal und schlank sind, sollten zusätzlich 3-mal täglich 1-2 Tabletten vom Schüßler-Salz Nr. 2 einnehmen. Bei übergewichtigen Kindern 2-mal täglich 2 Tabletten vom Schüßler-Salz Nr. 5 verordnen. Die Einnahmedauer beträgt jeweils etwa 12 Wochen.

Frauen

Wenn die Gebärmutter bei der monatlichen Regelblutung Blut und Gewebe abstößt, führt sie wehenähnliche Kontraktionen aus, die bei vielen Mädchen und Frauen sehr schmerzhaft sind. Ein Mangel an Magnesium phosphoricum zeigt sich vor allem durch kolikartige Schmerzen, die vor oder zu Beginn der Menstruation auftreten. Das prämenstruelle Syndrom ist bei einem Mangel stark ausgeprägt und äußert sich beispielsweise in so starken Krämpfen, dass die Betroffene mit einer Wärmeflasche zu Bettruhe und Zusammenkrümmen gezwungen ist.

Behandlungsempfehlung

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bei Menstruationsbeschwerden und menstruationsbedingter Migräne

Tritt immer 2-3 Tage vor der Menstruation ein starkes Ziehen im Unterbauch auf, etwa eine Woche vor der Menstruation bereits eine „Heiße 7“ anwenden. Wenn das Ziehen oder allgemein Menstruationsbeschwerden erst mit der Blutung einsetzen, dann unmittelbar mit der Behandlung beginnen. Jeweils 3-mal täglich die „Heiße 7“ anwenden, bis die Beschwerden vorüber sind.

Dasselbe Behandlungsschema kann auch bei menstruationsbedingter Migräne angewandt werden, die häufig ebenfalls prämenstruell auftritt.

Ergänzende homöopathische Mittel: Bei großer Schmerzempfindlichkeit und daraus resultierender starker Gereiztheit empfiehlt sich ergänzend der Einnahme von Chamomilla in der Potenz D12. Im Abstand von einer halben bis einer Stunde jeweils 5 Globuli einnehmen, 6-10 Gaben sind möglich.

Schmerzpatienten

Schmerzpatienten haben einen großen Bedarf an Magnesium phosphoricum unter anderem deshalb, weil Schmerzen durch Schonhaltungen etwa zusätzliche Muskelverspannungen und Verkrampfungen verursachen. Die Symptomatik entsteht dann entweder aus einem Mangel heraus, wie es bei Patienten mit chronischen Verspannungen der Fall ist. Der Mangel kann aber auch als deren Folge auftreten.

Behandlungsempfehlung

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für Schmerzpatienten

Das Schüßler-Salz Nr. 7 je nach Schmerzintensität 1- bis 3-mal täglich als „Heiße 7“ anwenden. Die Einnahme erstreckt sich in der Regel über 12 Wochen oder länger. Eine bestehende schulmedizinische Schmerztherapie parallel weiterführen. 6 Wochen nach Behandlungsbeginn mit dem Schüßler-Salz kann dann nach Rücksprache mit dem Patienten und dem behandelnden Arzt eine langsame Reduktion der Schmerzmedikation erwogen werden. 

Ergänzende Salze: Bei Rheumapatienten mit Übergewicht abends das Schüßler-Salz Nr. 9 als „Heiße 9“ morgens das Schüßler-Salz Nr. 10 als „Heiße 10“ anwenden. Bei jungen Menschen kann eine Kur der Entstehung von Hartspann und chronischen Muskelverspannungen entgegenwirken: 2-mal jährlich über einen Zeitraum von 6-8 Wochen eine Kur durchführen mit der Kombination aus „Heißer 7“ und 3-mal täglich 2 Tabletten vom Schüßler-Salz Nr. 12.

Video: Wer neigt zu einem Mangel an Magnesium phosphoricum?