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Grundlagen der Biochemie nach Dr. Schüßler - Wer neigt zu einem Mangel an Kalium sulfuricum?

Kursangebot | Grundlagen der Biochemie nach Dr. Schüßler | Wer neigt zu einem Mangel an Kalium sulfuricum?

Grundlagen der Biochemie nach Dr. Schüßler

Wer neigt zu einem Mangel an Kalium sulfuricum?

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Raucher

Raucher verbrauchen Kalium sulfuricum in großen Mengen, weil der Körper Teer und die vielen Schadstoffe entgiften muss, die über den Tabak in die Lunge, in den Blutkreislauf und schließlich in alle Gewebe gelangen. Sie neigen außerdem schneller zu einem Mangel, denn ihr Körper hat durch das Rauchen permanent einen höheren Sauerstoffbedarf. Das führt dazu, dass sie von diesem Mineralstoff noch mehr benötigen als ohnehin.

Behandlungsempfehlung

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zur Prophylaxe einer chronischen Raucher-Bronchitis

6 Wochen lang 3-mal täglich 2 Tabletten vom Schüßler-Salz Nr. 6 einnehmen. Diese Kur 2-mal jährlich durchführen.

Ergänzende Salze: Falls die Schleimhäute sehr trocken sind, was durch den Zigarettenrauch in der Regel der Fall ist, zusätzlich 2-mal täglich das Schüßler-Salz Nr. 8 als „Heiße 8“ zur Befeuchtung der Schleimhäute anwenden.

Alkoholkonsum

Kalium sulfuricum ist für den Abtransport von Schadstoffen aus der Leber wichtig, weshalb es fortlaufend verbraucht wird. Starker Alkoholkonsum belastet die Leber, da das Organ zusätzlich den Alkohol entgiften muss. Bei andauernd starkem Alkoholkonsum kann ein Mangel entstehen, der die Leber in ihrer wichtigsten Funktion, der Entgiftung, beeinträchtigt. Es kommt zu erhöhten Leberwerten im Blut, später zu einer Leberverhärtung, wodurch die Filterfunktion des Organs unter Umständen sogar vollständig ausfallen kann. Infolgedessen kommt es im späten Stadium zu einem Ikterus, da die abgebauten Erythrozyten (Bilirubin) und ausscheidungspflichtige Substanzen nicht mehr aus dem Blut gefiltert werden können.

Merke

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Wird der Leber Wärme zugeführt, beispielweise in Form von warmen Leberwickeln, reduziert das den Verbrauch von Kalium sulfuricum.

Behandlungsempfehlung

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zur Verbesserung der Entgiftungsleistung der Leber

Mindestens 6 Wochen lang täglich 2 Tabletten vom Schüßler-Salzes Nr. 6 einnehmen. Die Kur 2-mal jährlich durchführen.

Ergänzende Salze: Zur Förderung der Entgiftung zusätzlich 2-mal täglich eine „Heiße 8“ anwenden. Bei erhöhten Leberwerten unbedingt auch morgens eine „Heiße 10“ und abends eine „Heiße 9“ anwenden. Bei Tendenz zur Leberzirrhose zusätzlich die Schüßler-Salze Nr. 12 und Nr. 1 einnehmen.

Umweltgifte

Menschen, die Umweltgiften ausgesetzt sind, wie Asbest, Pestiziden oder bei der Kunststoffverbrennung entstehenden Dämpfen, haben einen erhöhten Bedarf an Kalium sulfuricum. Diese Substanzen gelangen über die Atemwege oder die Nahrung ins Blut und müssen von der Leber entgiftet werden, was den Bedarf an diesem Mineralstoff wie bei starkem Alkoholkonsum oder Rauchen erhöht.

Behandlungsempfehlung

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zur Entgiftung

Solange der Patient dem Umweltgift ausgesetzt ist, 3-mal täglich je 2 Tabletten vom Schüßler-Salz Nr. 6 einnehmen. Falls der Patient keine Dauereinnahme möchte, sollte das Salz wenigstens 2-mal im Jahr 12 Wochen lang eingenommen werden.

Ergänzende Salze: Da eine dauernde Giftbelastung auch zur Übersäuerung führt, sollte auf jeden Fall morgens eine „Heiße 10“ und abends eine „Heiße 9“ angewendet werden.

Dauerhafte Medikamenteneinnahme

Bei der Medikation eines Patienten im mittleren oder höheren Lebensalter wird oft die Leberbelastung übersehen, die eine Medikamenteneinnahme mit sich bringt. Sofern es sich um mehr als 2-3 Medikamente handelt, ist die Belastung für den Körper mit der vergleichbar, die durch einen starken Alkoholkonsum entsteht.

Behandlungsempfehlung

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zur Entgiftung bei der Einnahme mehrerer Medikamente

Solange mehrere Medikamente eingenommen werden, 3-mal täglich je 2 Tabletten vom Schüßler-Salz Nr. 6 einnehmen. Falls der Patient keine Dauereinnahme möchte, sollte das Salz wenigstens 2-mal im Jahr 12 Wochen lang eingenommen werden.

Ergänzende Salze: Bei Übergewicht sollte zusätzlich täglich morgens eine „Heiße 10“ und abends eine „Heiße 9“ angewendet werden, um weiterer Übersäuerung durch Medikamente entgegenzuwirken.

 

 

Video: Wer neigt zu einem Mangel an Kalium sulfuricum?