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Grundlagen der Biochemie nach Dr. Schüßler - Wo im Körper kommt Kalium sulfuricum vor und was bewirkt der Mineralstoff?

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Grundlagen der Biochemie nach Dr. Schüßler

Wo im Körper kommt Kalium sulfuricum vor und was bewirkt der Mineralstoff?

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Kalium sulfuricum unter dem Mikroskop betrachtet.
Kalium sulfuricum unter dem Mikroskop betrachtet.

 

Kalium sulfuricum K2SO4 ist auch bekannt als schwefelsaures Kalium oder Kaliumsulfat.

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Kalium sulfuricum

  • ist der wichtigste Mineralstoff für Leber und Gallenblase
  • entsorgt Säuren aus dem Körper
  • sorgt für die Entgiftung von Stoffwechselabfallprodukten
  • fördert für die Entgiftung von Umwelt- und Konsumgiften
  • ist das Hauptmittel bei allen chronisch-entzündlichen Erkrankungen

Kalium sulfuricum ist der Mineralstoff für die Entgiftung, er ist für den letzten Schritt im Entgiftungsprozess zuständig. Er fördert die Ausscheidung der körperschädigenden Giftstoffe, indem er diese bindet und zu den Ausscheidungsorganen transportiert. Ist der Körper ausreichend mit Kalium sulfuricum versorgt, kann er sich problemlos fortlaufend selbst entgiften und reinigen.

Wenn sich eine Krankheit im Körper festgesetzt hat, müssen die belastenden Stoffe, die sich bis in die Zellen hinein abgelagert haben, aus dem Körper geleitet werden. Der Schwefelanteil in Kalium sulfuricum ermöglicht dies.

Kalium sulfuricum kommt vorwiegend in Leber, Gallenblase und Dickdarm vor. Besonders hoch ist sein Anteil auch in der oberen Schleimhautschicht der Atemwege.

Der Mineralstoff ist auch in allen eisenhaltigen Zellen wie etwa denen des Blutes oder der Muskeln enthalten. Er ist notwendig, damit das Eisen den Sauerstoff ohne Hindernisse ins Innere der Zellen transportieren kann. Kalium sulfuricum sorgt dafür, dass die Zellen nicht verschlacken.

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Sulfur (Schwefel) ist gelb. Daher ist seine Funktion den Organen, in denen er wirkt, leicht zuzuordnen: Der Gallensaft ist braun-grün-gelb, dieselbe Farbe hat auch der (physiologische) Stuhl, der im Dickdarm eingedickt und dann ausgeschieden wird.

Verdauungssystem: Die Leber filtert die im Blut und der Lymphflüssigkeit gelösten Schadstoffe und bindet sie an Kalium sulfuricum, sodass sie über die Gallenflüssigkeit in die Gallenblase transportiert werden können. Von dort gelangen sie in den Darm, um schließlich zusammen mit dem Stuhl ausgeschieden zu werden. Ohne Kalium sulfuricum würden die Schadstoffe im Körper verbleiben.

Blut: Kalium sulfuricum sorgt dafür, dass das Blut seine physiologische Zusammensetzung und Fließeigenschaften behält. Mangelt es an dem Mineralstoff, ist es übermäßig mit Schlackenstoffen belastet.

Muskeln: Bei Bewegung brauchen die Muskeln viel Sauerstoff, zudem entstehen dabei in den Muskelzellen ausscheidungspflichtige Substanzen, insbesondere Säuren. Der Mineralstoff verhindert, dass sich Säuren in den Muskelzellen ablagern.

Haut: Kalium sulfuricum baut das braune Pigment Melanin mit auf und ist somit für die Hautfärbung zuständig. Fehlt es an dem Mineralstoff, können die Pigmente nicht in die Oberhaut eingelagert werden.

Atemwege: Der Mineralstoff sorgt an den Schleimhäuten für die Reinigung und Ausscheidung von Erregern, die sich lange und tief festgesetzt haben, wie etwa Schnupfenviren. Ohne Kalium sulfuricum können sie über Sekrete durch Husten oder Niesen nicht ausgeschieden werden.

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