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Taping für Heilpraktiker - Luo-Punkt der Lunge (Lu7)

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Taping für Heilpraktiker

Luo-Punkt der Lunge (Lu7)

Luo-Punkte werden auch als Passage- oder Vernetzungspunkte bezeichnet und verbinden die gekoppelten Yin- und Yang-Leitbahnen miteinander. Häufig werden die sich ergänzenden Luo- und Yuan-Punkte (Luo-Yuan-Verbindung) zusammen behandelt, um das jeweilige Organ zu stärken sowie Yin und Yang auszugleichen.

Luo-Punkte werden häufig bei Erkrankungen der Gelenke, Sehnen, Muskeln und der Haut eingesetzt. Vom Luo-Punkt aus verläuft eine Verbindung (Luo-Gefäß) zum inneren Organ. Dies ist durch den oberflächlichen Verlauf anfällig für Blut-Stase und Qi-Stagnation. Luo-Punkte können je nach Fülle- oder Leere-Zustand tonisierend, sedierend und ggf. neutral behandelt werden.

Zu den Luo-Punkten zählen Lu7 (Dickdarm), Di6 (Lunge), Ma40 (Milz), Mi4 (Magen), He5 (Dünndarm), Dü7 (Herz), Bl58 (Niere), Ni4 (Blase), Pe6 (3-Erwärmer), 3E5 (Perikard), Gb37 (Leber), Le5 (Gallenblase), Ren15 (Du Mai) und Du1 (Ren Mai). In der Klammer befindet sich jeweils die gekoppelte Leitbahn.

Behandlungsempfehlung

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Die Luo-Punkte haben einen besonderen Einfluss auf die Sehnen, Gelenke, Muskeln und die Haut. Durch eine gemeinsame Behandlung mit Yuan-Punkten kann die Wirkung auf die betroffene Leitbahn verstärkt werden.

Tonisierendes, sedierendes und neutrales Tape auf Lu7

Für die Tonisierung wird ein rotes I-Tape, für die Sedierung ein blaues und für die neutrale Behandlung ein Gittertape verwendet. Den Farben werden entsprechende Wirkungen zugeschrieben.

Die Tonisierung von Lu7 wird mit einem Goldkügelchen und der Ligamenttechnik in Richtung der Leitbahn, die Sedierung mit einem Silberkügelchen und der Muskeltechnik entgegen der Leitbahn und die neutrale Behandlung mit einem Stahlkügelchen und einem Gittertape durchgeführt.