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Grundlagen der Biochemie nach Dr. Schüßler - Wo kommt Calcium fluoratum vor und was bewirkt der Mineralstoff?

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Grundlagen der Biochemie nach Dr. Schüßler

Wo kommt Calcium fluoratum vor und was bewirkt der Mineralstoff?

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Calcium fluoratum in mikrokopischer Aufnahme.
Calcium fluoratum unter dem Mikropskop betrachtet.

 

Calcium fluoratum, CaF2, ist auch bekannt unter den Namen Calciumfluorid, Flussspat oder Fluorcalcium. Es ist ein sehr fester Stoff, der schwer löslich ist. Dr. Schüßler hat daher empfohlen, Calcium fluoratum in der Potenz D 12 anzuwenden.

 

Definition

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Definition: Calcium fluoratum

Calcium fluoratum

  • bildet Schutzhüllen

  • stärkt feste Strukturen im gesamten Körper

  • bildet elastische Zellen

  • ist in gelöster Form für die Gesunderhaltung aller flexiblen Gewebe wichtig

Calcium fluoratum ist überall dort im Körper enthalten, wo eine Hülle entsteht. Der Mineralstoff findet sich daher vor allem an den Oberflächen, etwa in der Oberhaut, in der Knochenhaut, im Zahnschmelz. Aber auch im Bindegewebe, in den Organhäuten, in den Muskeln, Bändern und Sehnen bis hinein in die Arachnoidea, die mittlere der drei Hirnhäute, ist er enthalten.

 

Haut: Calcium fluoratum ist vor allem in der Epidermis und in den Nägeln zu finden. Der Mineralstoff bindet den darin enthaltenen Hornstoff Keratin. Ohne Calcium fluoratum würde sich beispielsweise an besonders beanspruchten Stellen keine Hornhaut bilden können.

 

Bindegewebe: Die Haut ist ein Plattenepithel, das aus vielen Epithelzellen besteht. Die innerste Schicht ist mit der äußeren durch das Bindegewebe verbunden. Bindegewebe entsteht durch Eiweißverbindungen und Calcium fluoratum. Nur wenn der Mineralstoff ausreichend im Körper vorhanden ist, können Verbindungen elastisch bleiben.

 

Schleimhäute: Epithelzellen sind auch dafür zuständig, dass Verdauungsenzyme, Schleim (beispielsweise Nasenschleim) oder Hormone sezerniert und Schleimhäute vor Verschmutzungen bewahrt werden. Damit diese physiologischen Vorgänge möglich sind, müssen die entsprechenden Zellen elastisch sein. Calcium fluoratum sorgt dafür, dass sie nicht verhärten.

 

Organe: Ebenso wie die Oberhaut müssen Organhüllen vor mechanischer Verletzung, Flüssigkeitsverlust beziehungsweise dem Angriff durch Mikroorganismen geschützt werden. Für diesen Schutz braucht es den Mineralstoff.

 

Bänder und Sehnen: Sie verbinden die Knochen untereinander bzw. die Muskeln mit den Knochen. Calcium fluoratum sorgt dafür, dass sie dehnbar bleiben. Der Mineralstoff ist daher entscheidend für ein gesundes Skelett.

 

Zellen: Sie sind die Stoffwechselorte in unserem Körper. Calcium fluoratum ist ein wichtiger Baustoff für deren Hüllen. Die semipermeable Zellmembran sorgt für Abgrenzung nach außen, aber auch Durchlässigkeit und damit Stoffaustausch.

 

Muskulatur: Calcium fluoratum baut die flexiblen Fasern der Ringmuskeln von Arterien, Muskeln, des Bindegewebes, der Venen und Lymphgefäße sowie innerer Organen mit auf. Der Mineralstoff erhält und reguliert sie in ihren Spannungsverhältnissen und sorgt dafür, dass all diese Strukturen flexibel bleiben, sich erweitern und zusammenziehen können.

 

Arachnoidea: Ist die Hirnhaut gut mit dem Mineralstoff versorgt, bleibt sie elastisch und kräftig. Für die gesamten Hirnfunktionen ist das sehr wichtig.

 

Knochen: Sie müssen an manchen Stellen fest und gleichzeitig elastisch sein, wie beispielsweise am Hüftkopf oder am Oberarmknochen. Calcium fluoratum sorgt für die Elastizität der Knochenbälkchen innerhalb der Spongiosa.

 

Zähne: Die starke Außenhülle, der Zahnschmelz, besteht überwiegend aus Calcium fluoratum. Der Mineralstoff ist auch notwendig, damit der Halteapparat der Zähne elastisch bleibt. Nur dann kann er den Anforderungen genügen, die Beißen und Kauen abverlangen.

 

Video: Wo kommt Calcium fluoratum vor und was bewirkt der Mineralstoff?