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Grundlagen der Biochemie nach Dr. Schüßler - Wo im Körper kommt Magnesium phosphoricum vor und was bewirkt der Mineralstoff?

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Grundlagen der Biochemie nach Dr. Schüßler

Wo im Körper kommt Magnesium phosphoricum vor und was bewirkt der Mineralstoff?

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Magnesium phosphoricum unter dem Mikroskop betrachtet.
Magnesium phosphoricum unter dem Mikroskop betrachtet.

 

Magnesium phosphoricum, HPO47H2O, ist auch bekannt als phosphorsaures Magnesium. Früher war der Name Magnesia phosphorica geläufig.

Merke

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Magnesium phosphoricum

  • ist der wichtigste Mineralstoff für die gesamte Muskulatur
  • beeinflusst das Aktionspotenzial der Muskelzellen
  • ist zuständig für das rhythmische Zusammenziehen der Herzmuskulatur
  • sichert die Übertragung der Nervenimpulse auf die Muskulatur

Magnesium phosphoricum ist das Hauptmittel für die unwillkürliche Muskulatur. Der Mineralstoff hat ausgleichenden Einfluss auf das Erregungspotenzial an den Zellmembranen. Über die Steuerung der Drüsen beeinflusst er zudem den inneren Erregungszustand.

Magnesium phosphoricum ist daher wichtig für Muskelaktivitäten sowie Stoffwechselprozesse, insbesondere für das Herz, die Verdauung, aber auch für die Drüsen, denn eine hohe Muskelspannung aktiviert deren Sekretion. Die Reaktionen auf und der Umgang mit Stresssituationen wird ebenso wie der Grundumsatz durch eine erhöhte Muskelanspannung beeinflusst.

Im menschlichen Körper befindet sich der Mineralstoff in gelöster Form in allen Zellen, vor allem in den Muskeln und im Blut, aber auch im Rückenmark, Gehirn, Nerven- und Drüsengewebe und in den meisten inneren Organen. Der größte Speicher sind die Knochen. Aus diesen lässt sich der Mineralstoff jedoch nicht schnell lösen. Damit im Körper kein Mangel entsteht, muss der Mineralstoff deshalb täglich in ausreichender Menge zugeführt werden.

Nervensystem: Von den existierenden Magnesiumverbindungen ist nur Magnesium phosphoricum in den Nervenzellen enthalten. Sie stabilisieren das Ruhepotenzial von erregbaren Nervenzellen und Zellen des autonomen Nervensystems. Fehlt es an dem Mineralstoff, kommt es zu Ruhelosigkeit, Nervosität, Reizbarkeit etc.

Herz: Magnesium phosphoricum fördert die Herztätigkeit, indem es auch die Herzzellen beeinflusst von denen die elektrischen Impulse ausgehen, die das Herz kontrahieren lassen. Es trägt dadurch zu einem normalen Herzrhythmus bei. Zudem entspannt der Mineralstoff die Muskulatur des Herzens und unterstützt damit die Herzregeneration.

Verdauungssystem: Der gesamte Verdauungstrakt ist von einer dünnen Muskelschicht umgeben, die sich zwischen Schleimhaut und Bindegewebe befindet. Eine ausreichende Magnesiumversorgung ist Voraussetzung für die Peristaltik der Organe, ein Mangel führt zu verminderter Motilität im Verdauungstrakt.

Muskeln: Die Magnesiumionen sind für gesunde Spannungsverhältnisse der Muskeln im gesamten Organismus wichtig. Sie stabilisieren das Ruhepotenzial erregbarer Muskelzellen. Fehlt es an dem Mineralstoff, kommt es zu Muskelkrämpfen. Alle unwillkürlich arbeitenden Muskeln benötigen den Mineralstoff, um möglichst ermüdungsfrei arbeiten zu können. Magnesium phosphoricum stimuliert zudem die Insulinrezeptoren in den Muskelzellen, fördert den Glukoseeinstrom in die Muskelzelle und kann dadurch die Leistungsfähigkeit steigern.

Drüsen: Aufgrund der Wirkung auf Sympathikus und Parasympathikus hat Magnesium phosphoricum auch eine Auswirkung auf die Drüsenaktivität, denn eine hohe Anspannung der willkürlichen Muskulatur im Körper und die Ausschüttung von Stresshormonen bedingen sich gegenseitig. In Stresssituationen aktiviert der Mineralstoff den Parasympathikus und beruhigt die übererregten Nervenzellen.

Video: Wo im Körper kommt Magnesium phosphoricum vor und was bewirkt der Mineralstoff?