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Grundlagen der Biochemie nach Dr. Schüßler - Wo im Körper kommt Ferrum phosphoricum vor und was bewirkt der Mineralstoff?

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Grundlagen der Biochemie nach Dr. Schüßler

Wo im Körper kommt Ferrum phosphoricum vor und was bewirkt der Mineralstoff?

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Ferrum phosphoricum unter dem Mikroskop betrachtet.
Ferrum phosphoricum unter dem Mikroskop betrachtet.

 

Ferrum phosphoricum, FePO4 2H2O, ist auch bekannt als phosphorsaures Eisen.

Merke

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Ferrum phosphoricum
  • bindet den Sauerstoff in den roten Blutkörperchen
  • ist ein wichtiges Transportmittel und bestimmt die Transportqualität des Blutes
  • erhöht den Grundumsatz
  • unterstützt den Körper im ersten Stadium von Krankheiten und Entzündungen

Ferrum phosphoricum ist das Steuerungsmittel für den Eisenhaushalt und das wichtigste Stoffwechselmittel überhaupt. Es ist überall dort im Körper zu finden, wo Eisen benötigt wird und Stoffwechselvorgänge ablaufen, vor allem in den Erythrozyten und in der Leber, zudem im Gehirn, in endokrinen Drüsen, der Milz, der Darmwand und den Darmzotten.

Der Körper eines Erwachsenen mit circa 70 kg enthält in etwa 4-5 g Eisen, der Großteil (60-70 %) ist Bestandteil des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin. Aber auch das Muskelprotein Myoglobin enthält diesen Mineralstoff. Er ist in Leber, Knochenmark und Milz als Ferritin für den Bedarfsfall gespeichert.

Nur ein kleiner Bestandteil von 0,1 % wird im Körper mittels des Transferrins aktiv. Es ist wichtig für die spezifische Immunabwehr, weil es Einfluss nimmt auf die Funktion der Phagozyten.

Ferrum phosphoricum hilft dem Körper zudem, sich mit seiner Umwelt auseinanderzusetzen und spielt eine große Rolle bei der Abwehr krankmachender Einflüsse von außen.

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Ferrum phosphoricum ist wichtig für die Sauerstoffaufnahme und den Sauerstofftransport. Die Menge an Eisen im Erythrozyten bestimmt die Menge an Sauerstoff, die dem Körper zur Verfügung gestellt werden kann.

Blut und Kreislauf: Ferrum phosphoricum ist Hauptbaustoff der Hämoglobinschicht des Erythrozyten und damit maßgeblich an dessen Funktion beteiligt. Mangelt es an dem Mineralstoff, sind die Erythrozyten nicht funktionsfähig. Nur wenn die Sauerstoffbindungskapazität des Erythrozyten durch das Eisen voll wirksam ist, kann der Körper bis in die letzte Zelle mit dem für den Stoffwechsel notwendigen Sauerstoff versorgt werden.

Immunsystem: Ferrum phosphoricum ist mit der Fähigkeit, Sauerstoff zu binden, wesentlich an der Immunabwehr beteiligt. Es braucht ausreichend Sauerstoff, um den Stoffwechsel zu aktivieren, sodass der Organismus gegen eindringende Erreger wie Viren oder Bakterien, aber auch gegen Nässe oder Kälte, kämpfen kann. Ohne Ferrum phosphoricum können die für die Immunabwehr notwendigen Abwehrstoffe nicht bereitgestellt werden und an den entsprechenden Wirkort gelangen.

Haut: Wird die Haut nicht bis in die letzte Zelle mit Sauerstoff versorgt, kann sie den Körper nicht vor Angriffen von außen schützen. Sie braucht den Mineralstoff indirekt für ihre Schutzfunktion.

Muskulatur: Das Muskelprotein Myoglobin enthält Eisen. Ohneden Mineralstoff könnt es nicht gebildet werden, die Muskeln würden nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Insbesondere das Herz als wichtigster aller Muskeln benötigt viel Sauerstoff für seine andauernde Tätigkeit.

Nervensystem: Nur in einem mit ausreichend Sauerstoff versorgten Körper können auch die Nervenzellen funktionieren. Dies gilt in besonderem Maße für das Gehirn, dessen Zellen ohne Sauerstoff, und auch Glukose, nicht überlebensfähig sind.

Verdauungsorgane: Über die Darmzotten gelangen Mineralstoffe und Vitamine in den Körper. Ein Mangel an Sauerstoff reduziert ihre Stoffwechselaktivität. Die Versorgung mit Vitalstoffen reicht dann nicht mehr aus, diverse Mangelerkrankungen können entstehen. Ferrum phosphoricum forciert den Austausch lebensnotwendiger Substanzen zwischen Blutgefäßen und Organen. Dies gilt vor allem für den Dünndarm.

Video: Wo im Körper kommt Ferrum phosphoricum vor und was bewirkt der Mineralstoff?